Blasenentzündung

   

Wenn die Blase zickt: wiederkehrende Blasenentzündungen

Viele Frauen schlagen sich Jahr für Jahr mehr oder weniger regelmäßig mit Blasenentzündungen herum.

Häufig treten die Beschwerden nach Unterkühlung oder Durchnässung, einem Schwimmbadbesuch, Geschlechtsverkehr oder in Verbindung mit Pilzinfekten auf. Ein schlecht aufgestelltes Immunsystem und eine unzureichend besiedelte Scheidenflora sind meist die Ursache dafür, dass eindringende Bakterien (meist E. coli) eine Blasenentzündung verursachen können.

Je nach Heftigkeit der Beschwerden und des bakteriellen Befall, hilft dann oft nur ein Antibiotikum, um wieder gesund zu werden. Da ein Antibiotikum keinen Unterschied zwischen "guten" und "bösen" Bakterien macht, wäre es im Anschluß an die Behandlung sinnvoll, die bakterielle Flora in Darm und Scheide wieder aufzubauen, um die Körper eigene Abwehr und die Schleimhautbarriere gegen Fremdkeime zu stärken. Das unterbleibt oft und für viele Frauen beginnt dann die nicht endende Schleife aus Blasenentzündung und Antibiotikaeinnahme mit immer kürzeren Phasen der Beschwerdefreiheit. In manchen Fällen gesellt sich dann auch noch ein Scheidenpilz hinzu, als weiterer Ausdruck für ein schwächelndes Immunsystem.

In der Schleimhaut unseres Darms sitzt ein Großteil der Zellen unserer körpereigenen Abwehr (ca. 80%). Hier findet ein permanentes Immuntraining statt. Eingedrungene Fremdkeime (Bakterien, Viren, Pilze) ewrden auf Nutzen bzw. Schädlichkeit für den Organismus geprüft und entsprechende Informationen werden dann über das angeschlossene Lymphsystem an sämtliche Schleimhäute im Körper weitergegeben. Im Bedarfsfall werden schädliche Eindringlinge dann auch gleich vor Ort eliminiert. Dieses "Trainingslager" kann durch häufige Antibiotika-Gaben geschädigt werden, so dass notwendige Abwehrmaßnahmen nicht mehr erfolgen können und schädliche Fremdkeime Beschwerden an verschiedenen Orten im Körper (z.B. der Blasenschleimhaut) auslösen können.

Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen oder Scheidenpilzen ist eine Darmsanierung sinnvoll. Denn eine gesunde Darmschleimhaut und eine gut aufgestellt Darmflora bieten eindringenden Keimen ausreichend Paroli. Die Behandlung des Darms wird mit Homöopathie oder Akupunktur begleitet. Wenn Sie mehr über alternative Therapiemöglichkeiten erfahren möchten, kontaktieren Sie mich gerne für einen unverbindlichen Kennenlern-Termin, weitere Infos unter Anfahrt / Kontakt.

 
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